Tiergestützte Therapie

Der Therapiebegleithund baut Brücken, wo der Mensch keine Mittel hat.

Hunde akzeptieren jeden Menschen so wie er ist. Sie urteilen nicht über das äußere Erscheinungsbild, eine mögliche Behinderung oder eine vorhandene Erkrankung. Sie mögen jeden Menschen, egal in welchem Entwicklungsstand oder Lebensalter. Dieser positive Umgang wirkt sich bei vielen Menschen günstig auf den Heil- und Rehabilitations-Prozess aus. Sie gewinnen wieder Selbstvertrauen, Sicherheit und häufig eine Menge Motivation.


Therapiebegleithunde können bei Einsätzen in Krankenhäusern, Hospizen, Alten- und Kinderheimen wissenschaftlich nachgewiesen, positive Wirkungen auf Patienten erzielen.

Also wieso nicht auch in verschiedenen Behandlungsfeldern der Ergotherapie?

 

Bei welchen Störungen / Erkrankungen setzen wir den Therapiebegleithund unter Anderem ein?

  • Sensorische Integrationsstörungen
  • Entwicklungsstörungen / Wahrnehmungsstörungen /-verzögerungen
  • Autismus / Mutismus / Asperger Syndrom
  • Sprech- und Sprachstörungen
  • Geist- und Körperbehinderungen z.B. Down-Syndrom
  • Verhaltensstörungen z.B. ADS / ADHS
  • Konzentrationsstörungen
  • Psychische Erkrankungen wie Depression, Neurosen, Psychosen
  • Suchterkrankungen
  • Essstörungen
  • Neurologische Erkrankungen wie ICP, Apoplex, Parkinson, Multiple Sklerose
  • Alzheimer / andere demenzielle Syndrome
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Post-Traumatische Belastungsstörung
  • Muskelerkrankungen (Hypotonus, Hypertonus, Muskeldystrophien)
  • Krebserkrankungen
  • Wachkoma / Logged-in-Syndrom
  • Palliativ behandelte Patienten

 

Der therapeutische Nutzen von Tieren im Heilungsverlauf wurde schon im 19. Jahrhundert erkannt. Dennoch gibt es bis heute in Deutschland keine Qualitätsstandards für diese wichtige und verantwortungsvolle Tätigkeit.

Genau aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, eine Ausbildung beim MITTT zu absolvieren, die mit einer Prüfung und entsprechenden Zertifizierung durch den T.B.D.e.V abgeschlossen wird.

Beim Einsatz unserer Therapiebegleithunde achten wir stets auf die Einhaltung des Tierschutzgesetzes und artgerechter Haltung und Umgang.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass unsere Therapiebegleithunde nicht als Therapiemedium instrumentalisiert werden, sie sind die Familienhunde des jeweiligen Therapeuten und bilden mit diesem zusammen ein Therapiebegleithundeteam.

Alle Hunde werden im Abstand von drei Monaten bei einem Tierarzt vorgestellt, regelmäßig prophylaktisch gegen Parasiten behandelt und geimpft. Sie sind sowohl durch eine Tierhalterhaftpflicht versichert als auch in unserer betrieblichen Haftpflichtversicherung mitgeführt.

Unsere Therapiebegleithunde werden in unserem Praxisleben orientiert an den Förderzielen des jeweiligen Patienten eingesetzt.

Hier sollte ein positiver Zugang vom Patienten zum Hund vorhanden sein, es sei denn das Ziel ist der Abbau von Angst oder Abneigung gegen Hunde.

Wir möchten hier explizit darauf hinweisen, dass der Therapiebegleithund keinen Therapeuten ersetzt, er kann unsere Arbeit aber unterstützen, erweitern und vertiefen.

Sie würden gern ein paar Beispiele für den Einsatz eines Therapiebegleithundes sehen?

Hier ein paar Bilder aus unserem Praxisleben…